Anmelden
Mahnwache für Freiheit und Frieden Cottbus
 
Beschreibung

Jeden Montag..... 18:00 Uhr ...... vor der Stadthalle

Timeline für Gruppen
Alle Posts
Leer
News
leer
Events
leer
Blogs
leer
Sponsoren
leer
Gruppen Alben
leer
Fotos
Tagungsorte
leer
Kommentare
Sortieren nach: 
Per Seite:
 
  •  Lutz: 
     

    Liebe Svana,

    ich freue mich, dass wir am 30. Juni auf der 7. Mahnwache vor der Stadthalle ein erstes Mal miteinander reden konnten. Als 1989 der ganze Platz voller Menschen war und die Bezirksregierung der SED zum Rücktritt aufgefordert wurde, sah ich noch einen langen, elend beschwerlichen Weg vor uns, weil es nicht genügt, vor allem gegen das Unerwünschte zu sein.

    Auch wenn heute nur wenige Menschen da stehen, bin ich schon wesentlich optimistischer, weil inzwischen viel dazugelernt worden ist. Bald dürfte es irgendwo auf der Welt einigen Leuten gelingen, treffende Worte öffentlich auszusprechen, die allgemeinverständlich genug das befriedigende, reiche und glückliche Leben beschreiben, wie es alle Menschen sich im Grunde immer gewünscht haben.

    1989 war am 9. November plötzlich die Berliner Mauer offen, weil ein Vertreter des alten Regimes, Günter Schabowski, öffentlich verkündet hatte, dass niemand mehr Angst haben muss, durch den sozialistischen Staat DDR paradoxerweise mit Gewalt zu einem fremdbestimmten Leben für Freiheit, Frieden und allgemeinen Wohlstand gezwungen zu werden. An diesem 9. November 1989 ist jeglicher Versuch, die menschliche Gesellschaft mit Gewalt zu verbessern, weltweit unumkehrbar total zusammengebrochen. Denn lange genug ist dieser Versuch systematisch unternommen worden.

    Bald dürften Vordenker eines möglichen friedlichen Zusammenlebens der Allgemeinheit erklären können, warum die Interessen aller Menschen im Grunde vollkommen friedlich miteinander vereinbar wären und warum demzufolge kein Mensch wirklich Angst vor anderen Menschen haben müsste. Alle Menschen könnten sich friedlich, also für alle vollkommen befriedigend, darüber einigen, wie sie in Zukunft zusammen auf dem Planeten Erde leben wollen.

    Aber ich weiß nicht nur aus „den Medien“, sondern auch aus sehr lebendigen direkten Erfahrungen, wie groß die Angst und Verwirrung und insbesondere auch die unbewusste Angst unter meinen biologischen Artgenossinnen und Artgenossen ist. Der Teufelskreis der gegenseitigen Verletzungen, Bedrohungen und Kränkungen ist dermaßen verwickelt und vertrackt, dass meine Fröhlichkeit sich in Grenzen hält, wenn ich daran denke, was für ein großes Glück es sein würde, wenn dieser Teufelskreis endlich deutlich genug unterbrochen ist, um buchstäblich „eines Tages“ weltweit total zusammenzubrechen.

    Deshalb gibt es in Cottbus seit 1996 die Gesprächsrunde der Gesellschaft für Zukunftsgestaltung – Netzwerk Zukunft e.V., wo ich fast jede Woche mit ein bis zwei Freunden, selten auch mit einigen wenigen Gesprächspartnern mehr, über die Natur der menschlichen Antriebe und Ziele diskutiere, in der ich seit Jahrzehnten den Ansatzpunkt für eine erfreuliche Zukunft aller Menschen sehe. Ort und Termin sind hier bei „Informisten“ immer unter „meinen Events“ angekündigt. Es wäre schön, dort auch mal an einem Donnerstagabend, zwischen den Montags-Mahnwachen, jemanden vom Stadthallenvorplatz zu treffen, drinnen im ruhigen Konferenzraum zur Verständigung über die komplizierte Zukunft in Frieden, die "eines Tages" doch sehr leicht für alle Menschen zu verstehen sein wird.

    Viele freundliche Grüße, Lutz

     
     02.07.20141 Antworten1 Antworten 
    2 Punkte
     
Mehr Lokale Gruppen
leer
Andere Gruppen dieses Mitglieds
leer
Standort
Standort
LandDeutschland
BundeslandBrandenburg
StadtCottbus
Postleitzahl03046
Chat
Administratoren
Bewertung
0 Bewertungen
Wem gefällt das?
Likes
leer
Empfehlen